Ecosia – Die grüne Alternative zu Google

Nachhaltigkeit

Ecosia – Recherchiere im Internet und pflanze damit neue Bäume

Als ich letztens in Facebook meine Zeit vertrieben habe bin ich auf ein super Projekt gestoßen, das mich sofort angesprochen hat. Und zwar geht es um Ecosia. Das ist eine Suchmaschine à la Google – nur tausendmal besser! Denn Ecosia ist eine grüne Alternative zu Google. Mit jeder Suche die du in der Suchmaschine Ecosia machst, wird ein Baum gepflanzt. Wie das funktionieren soll? Ich werde es dir gleich erklären.

Warum man eine Alternative zu Google braucht

Sicherlich hast du den Spruch „Google regiert die Welt!“ auch schon mal irgendwo aufgeschnappt, wenn nicht sogar selbst verwendet. Google hat sehr großen Einfluss auf vielen Bereichen, doch auf die genauen „Machenschaften“ möchte ich hier nicht eingehen. Nur so viel: Google weiß so ziemlich alles, nicht nur über dich als Privatperson, sondern auch über Firmen und deren Kunden. Ohne Google geht es eben nicht mehr.

Doch für dich persönlich ist Google als Suchmaschine dir wohl am bekanntesten. Google hat hier auch mehr oder weniger eine Monopolstellung, da es die meist genutzte Suchmaschine überhaupt ist. Klar haben sie einen sehr ausgeklügelten Algorithmus zur Suche entwickelt. Dieser Algorithmus greift aber auch mehr Daten von dir ab, als dem ein oder anderen vielleicht lieb ist. Vor allem solltest du deine Google-Suchen nicht im eingeloggten Status machen. Google zeichnet hier alles genau mit und speichert deine Suchen bis ins kleinste Detail. Wenn du hierzu genauere Infos haben möchtest, kann ich dazu gerne auch mal einen Post schreiben. Lass es mich in den Kommentaren wissen. Was mich außerdem daran abschreckt Google zu verwenden ist allein schon die Tatsache, dass es ein riesiger Konzern ist, der Milliarden an Dollars scheffelt. Ich unterstütze hier lieber kleine Unternehmen. Aber das muss jeder selbst wissen wie er dazu steht.

Ecosia ist die perfekte Alternative zu Google

Ecosia ist zu Beginn nicht Profit orientiert, ganz anders als Google. Also ihnen geht es nicht nur darum viel Gewinn zu machen. Es ist ein sogenanntes Social Business mit wenigen, aber engagierten Mitarbeitern. Gegründet wurde es 2009 in Berlin nach einer Weltreise von Christian Kroll (CEO). Die Haupteinnahmequelle der meisten Suchmaschinen sind Werbeanzeigen. Genau diese Einnahmequelle nutzt auch Ecosia. Doch sie nutzen das Geld nicht nur für ihr Unternehmen, sondern nutzen dieses Geld um Bäume zu pflanzen. Natürlich werden nicht die gesamten Einnahmen für die Baumpflanzprojekte verwendet. Es müssen schließlich erst die Kosten gedeckt werden. Doch ca. 80 % der Gewinne der Werbeeinnahmen werden dafür verwendet, dass Bäume gepflanzt werden.

Ecosia nutzt den Partner Microsoft Bing

Okay, ganz ohne Riesen-Konzerne geht es wohl doch nicht. Die Technik der Suchmaschine von Ecosia basiert auf der Suchmaschine Bing von Microsoft. Bing als Suchmaschine ist in Deutschland meines Wissens nach nicht so weit verbreitet als Google. In den USA jedoch ist Bing die zweitgrößte Suchmaschine nach Google. Sicher ist auf alle Fälle, dass Bing einer der größeren Konkurrenten im Bereich Suchmaschine für Google darstellt. Die Yahoo Suche nutzt übrigens auch die Technologie von Bing. Durch und durch ein Fan von Microsoft bin ich allerdings auch nicht. Ecosia nutzt die Expertise der Suchtechnologie von Bing und verbessert dadurch ihren eigenen Algorithmus. Ecosia weist allerdings darauf hin, dass Bing bzw. Microsoft sich freiwillig verpflichtet hat, CO2-neutral zu arbeiten. Das soll die Wahl des Partners mit dem Grundgedanken der Umweltfreundlichkeit von Ecosia vereinen.

So funktioniert Ecosia

Es ist ganz einfach! Du verwendest in Zukunft nicht mehr Google als Suchmaschine, sondern verwendest für deine Suchen im Internet Ecosia – Die grüne Alternative zu Google. Gehe einfach auf https://www.ecosia.org und tippe im Suchfeld deinen Text zur Suche ein. Und schon bekommst du deine Suchergebnisse präsentiert. Am besten stellst du in deinem Browser Ecosia auch als Standardsuchmaschine ein. Und du kannst sie auch als deine Startseite einrichten, sofern diese momentan Google ist 😉

Außerdem kannst du dir für deinen Browser auch ein Add On runterladen, das gewährleistet, dass du zukünftig Ecosia für deine Suche verwendest:

Klickst du auf sogenannten EcoAds oder EcoLinks generierst du Einnahmen für Ecosia. Da die Werbetreibenden Ecosia für solche Ads oder Links bezahlen. Werbetreibender kann beispielsweise Amazon oder Coca Cola sein. Allerdings solltest du nur auf Anzeigen klicken, die dich auch interessieren und dir bei deiner Suche nutzen. Klickst du nur auf Anzeigen im guten Willen Gewinn für Ecosia zu generieren, kann das auch schaden. Denn der Algorithmus kann solche Fake-Klicks identifizieren und macht sie ungültig.

Die Projekte und Ergebnisse – Bäume pflanzen

Hier siehst du einen Überblick zu den Fakten, Zahlen und Ergebnissen von Ecosia. Es wurden durch die Einnahmen bereits fast 6 Millionen Bäume gepflanzt. Ist das nicht irre? Und das nur durch die Verwendung einer Suchmaschine.

Dein Beitrag zu gepflanzten Bäumen kannst du jeder Zeit auf der Suchseite von Ecosia verfolgen. Ich hab mittlerweile fast 80 Bäume beigetragen und ich bin sicher es kommen noch mehr dazu 😉 Außerdem siehst du aktuelle Neuigkeiten zu den Projekten.

Warum Bäume pflanzen?

Ecosia hat sich für das Pflanzen von Bäumen entschieden, da Bäume für unsere Natur, Umwelt und unser Leben sehr wichtig sind. Es werden immer mehr Wälder abgeholzt und gerodet. So schnell können sich diese Wälder von selbst nicht erholen. Daher ist es wichtig Wälder aufzuforsten.

Bäume schenken uns saubere Luft, da sie das CO2 in Sauerstoff umwandeln. Wälder und Bäume sorgen für den Erhalt der Artenvielfalt. In Wäldern leben viele verschiedene Lebewesen und Pflanzen, die geschützt werden müssen, damit sie nicht aussterben. Außerdem bieten Bäume Bodenschutz. Das heißt es werden Erdrutsche, Würsten und Erosionen vermieden. Außerdem tragen sie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Ein weiterer Vorteil von Wäldern ist die Regulierung des Wasserhaushaltes. Wälder heben den Grundwasserspiegel und schützen vor Überschwemmungen.

 

Ich bin schon längst umgestiegen auf eine super Alternative zu Google, die dazu beiträgt unsere Umwelt zu schützen und auch etwas gegen den Klimawandel unternimmt. Wann steigst du um? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Vielen Dank für’s Lesen und nicht vergessen, immer schön positiv bleiben!
Deine Tam ❤

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